Religion und Kultur für Kinder

Der allererste Garten

Als Erstes nahm Gott fruchtbare Erde und formte daraus ein Menschenwesen. Dann hauchte Gott dem Menschenwesen in die Nase – da begann es zu atmen und wurde lebendig.


Aber wo sollte das Menschenwesen hin? Es gab noch nichts ausser Erde und Steine und Staub. Darum pflanzte Gott in Eden einen Garten für das Menschenwesen. Einen prächtigen Garten! Ein Paradies mit vier grossen Flüssen und vielen verschiedenen Pflanzen: Gras und Blumen, Büsche und Bäume. Die Blumen dufteten, an den Büschen wuchsen feine Beeren, die Bäume begannen zu blühen und schon gab es saftige Früchte. In der Mitte des Gartens pflanzte Gott zwei besondere Bäume: den «Baum des Lebens» und den «Baum der Unterscheidung von Gut und Böse».

Illustration: Melanie Grauer
Illustration: Melanie Grauer

Als alles bereit war, nahm Gott das Menschenwesen und setzte es in den Garten. «Schau, wie schön es hier ist!», sagte Gott, «Und alles kannst du essen: die Pflanzen, die Beeren, die Früchte. Nur nicht die Früchte von den beiden Bäumen in der Mitte: Lass die Finger davon! Schau, der Garten gehört dir. Pass auf ihn auf, damit er für immer so schön bleibt!»


Text: Moni Egger

jumi Kindermagazin – Religion und Kultur für Kinder, 11.01.2026

 
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