Die kuschligen Tiere sind sehr sozial und fröhlich. Sie leben meistens in einer Herde. Schafe bauen enge Freundschaften und Beziehungen auf und sie sind überhaupt nicht gerne allein. Schafe kämpfen auch selten miteinander. Gibt es doch mal Streit, kommen andere dazu, um zu trösten und zu beruhigen. Das machen sie so, wie sie auch Vertrauen zeigen: Sie stehen sich gegenüber und legen ihre Wangen oder die Stirn aneinander. Schafe können Angst oder Langeweile haben. Sie können auch wütend, traurig und glücklich sein.
Weltweit. In der Schweiz sind Schafe domestizierte Tiere. Das heisst, dass der Mensch sie für ihre Wolle, ihr Fleisch und ihre Milch gezüchtet hat. Wilde Schafe gibt es vor allem in Asien und Nordamerika.
Etwa 1.25 Meter gross und bis zu 160 Kilo schwer.
Weisses, braunes oder schwarzes Fell. Wilde Schafarten wie Mufflons haben Hörner.
Schafe verbringen die meiste Zeit mit Fressen. Sie mögen Gras, Kräuter, frische Äste, Samen, Heu,
Wurzeln und Knollen.
Ein Schaf wird mit etwa zwei Jahren erwachsen und kann dann jedes Jahr Junge bekommen. Meist wird ein Lämmchen geboren. Es gibt aber auch Zwillinge oder sogar Drillinge.
Der Wolf greift manchmal Schafherden auf der Weide oder der Alp an. Doch viel gefährlicher für Schafe sind wir Menschen, die sie auch essen.
Määäähhhhh!
... sind geselligund leben meistens in der Herde
... haben Freunde und feste Partnerinnen oder Partner
... können sich Gesichter von Menschen gut merken
... fühlen sich weniger allein, wenn sie Bilder von anderen Schafgesichtern sehen (zum Beispiel beim Tierarzt)
... schlafen nur etwa eine halbe. Stunde am Stück
... werden nervös, wenn ein Gewitter aufzieht
... können sehr gut klettern
Text: Jana Avanzini
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