Religion und Kultur für Kinder

Der Flamingo


Flamingos erkennt man sofort an ihrem rosa Gefieder. Auch das Stehen auf einem Bein ist typisch für sie. Aber Flamingos sind nicht nur hübsch – sie haben auch besondere Schnäbel.
Damit können sie ihr Futter aus dem Wasser filtern, fast wie mit einem Sieb. Oft stehen Flamingos stundenlang auf einem Bein. So sparen sie Energie. Die Farbe ihres Gefieders – rosa,
rot oder orange – kommt vom Futter: Sie fressen kleine Tiere, in denen Fa rbstoffe stecken. Diese Farbstoffe färben ihr Gefieder.

Foto: Antonio Jorge Nunes / Adobe Stock
Foto: Antonio Jorge Nunes / Adobe Stock

Vorkommen

Flamingos leben in Amerika, Südeuropa, Asien und Afrika. Der Nakuru-See in Kenia lockt jedes Jahr in der Regenzeit mehrere tausend Flamingos an. Hier finden sie Futter und gute Plätze zum Brüten.


Aussehen

Flamingos haben einen schlanken aufrechten Körper mit langen, dünnen Beinen und einem S-förmig gebogenen Hals. Ihr Federkleid ist rosa bis lachsfarben, der Schnabel ist kräftig, gebogen und oft zweifarbig.


Grösse und Gewicht

90 bis 155 cm mit einer Flügelspannweite von bis 165 cm und 2 bis 4 kg.


Nahrung

Flamingos fressen Algen, Plankton, kleine Krebse, Garnelen, Fische und Muscheln.


Alter

In Freiheit werden sie bis 40 Jahre alt. In Gefangenschaft gab es auch schon über 80-jährige Tiere.


Nachwuchs

Als Nester bauen sie flache Lehmmulden. Das Weibchen legt darin meistens nur ein Ei. Beide Eltern brüten es abwechselnd aus. Nach dem Schlüpfen wird das Küken mit einer besonderen «Kropfmilch» gefüttert, die aus dem Hals der Eltern kommt.


Feinde

Raubvögel, Schakale und Raubkatzen sind gefährlich für Flamingo-Küken.


Text: Jana Avanzini

jumi Kindermagazin – Religion und Kultur für Kinder, 11.01.2026

kleber-box

Das Flamingo...

... steht oft stundenlang auf
einem Bein und schläft dabei sogar.

... ist ein geselliges Tier und
lebt in riesigen Gruppen.

... kann bis zu 60 km/h schnell fliegen.

... ist ein Symbol für
Schönheit und Anmut.

... gibt brummende, gackernde und
trötende Laute von sich.

... findet jedes Jahr seine
Brutplätze wieder.

Foto: Milan Vidakovic / Adobe Stock
Foto: Milan Vidakovic / Adobe Stock
 
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