Leseratten gibt es auf der ganzen Welt. Sie stecken ihren Kopf gerne zwischen zwei Buchdeckel.
Manche bevorzugen dafür eine ruhige Ecke, andere lesen im Zug oder unter der Bettdecke mit der Taschenlampe. Seit es Buchstaben gibt – also schon seit vielen tausend Jahren –, gibt es auch
Leseratten. So richtig vermehrt haben sie sich aber vor etwa 200 Jahren. Damals lernten immer mehr Menschen lesen.
Es gibt keine typischen Merkmale. Kinder können genauso Leseratten sein wie Erwachsene. Egal
ob blond oder dunkelhaarig, ob dick oder dünn, ob gross oder klein – Leseratten sehen alle anders aus.
Verschlungen wird alles, was interessiert: Romane oder Comics, Bilderbücher oder Tierlexika.
Hauptsache, es ist spannend.
Auf der Welt gibt es etwa 7 000 verschiedene Sprachen. In fast allen Sprachen gibt es auch Bücher. Es gibt nicht nur Bücher mit Buchstaben, sondern auch solche mit Zeichnungen, Bildern oder Fotos.
Leseratten sind immer auf der Suche nach Nachschub. Neue Bücher holen sie in der Bibliothek, in der Schule oder in Buchläden. Auch das Büchertauschen mit anderen Leseratten ist sehr beliebt.
Eng befreundet sind die Bücherwürmer. Auch das ist eine lustige Bezeichnung. Wer weiss – vielleicht gibt es ja auch Lesehunde oder Bücherpinguine. Das wäre doch cool!
Text: Christine Weber
jumi Kindermagazin – Religion und Kultur für Kinder, 20.04.2026
... verschlingen Bücher
... gibt es auf der ganzen Welt
... holen Futter in Bibliotheken
... gehören zur Gattung der Bücherwürmer
... lieben spannende Geschichten
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