Religion und Kultur für Kinder

Mit Pfiffen sprechen

Die Vögel machen es vor: Ihr Pfeifen und Trällern dient als Sprache, so verständigen sie sich. Das machen auch Menschen. Auf der ganzen Welt
gibt es Pfeifsprachen.


Die Pfeifsprache «Silbo»

Besonders praktisch ist das in ländlichen Gebieten: Über weite Strecken hinweg kann man sich so hören und verständigen.

So ein greller Pfiff ist nämlich besser zu hören als brüllen oder schreien. Pfeifen ist eine Kunst. Wer übt, kann eine richtige Sprache daraus machen. Das wissen zum Beispiel die Kinder auf den Kanarischen Inseln. Die Pfeifsprache heisst dort «Silbo». Sie wird sogar in der Schule unterrichtet. Wichtig beim Pfeifen sind die Lautstärke, die Tonabfolge, der Rhythmus und die Melodie. Dazu werden die Zunge, der Kehlkopf, die Atmung und die Finger gebraucht. Wer geschickt ist, kann mit der Zeit trällern, zwitschern, zirpen und trillern wie ein Vogel.

kleber-box
Kind pfeift (Bild: hayo / Adobe Stock)
Kind pfeift (Bild: hayo / Adobe Stock)
 

Text: Christine Weber

jumi Kindermagazin – Religion und Kultur für Kinder, 12.09.2023

Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutz