Manchmal ist es gut, nicht sofort zu reagieren. In schwierigen Situationen hilft es, zuerst tief durchzuatmen und langsam bis zehn zu zählen. Auch den Raum oder den Ort des Streits zu verlassen, kann helfen.
«Stopp!», «Hör auf!» oder «Nein!» sagen. Das geht mit Worten, aber auch mit
Körpersprache oder Zeichen. Wichtig ist, klar, deutlich und bestimmt zu sein:
mit fester Stimme, direktem Blickkontakt und einer entschlossenen Haltung.
Manchmal lässt sich ein Streit vermeiden oder beilegen, wenn man ruhig und
freundlich reagiert. Anstatt wütend zu werden, kannst du zum Beispiel sagen: «Komm schon, es ist doch blöd zu streiten.» Das kann so überraschend sein, dass es wirkt.
Bei Sportarten wie Karate oder Judo lernt man Techniken zur Verteidigung.
Dabei wird auch das Selbstbewusstsein gestärkt – und das hilft in schwierigen Situationen. Auch andere Sportarten geben ein gutes Körpergefühl und machen stark.
Oft gibt es Streit in immer ähnlichen Situationen oder mit den gleichen Kindern. Mit Eltern oder anderen erwachsenen Personen kann man solche Situationen üben. Probiere verschiedene Möglichkeiten aus und überlege, wie du reagieren könntest.
Text: Christine Weber
jumi Kindermagazin – Religion und Kultur für Kinder, 06.03.2026
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